Einkaufen in Schweden: Preise, Supermärkte und was du besser mitbringst


Bei einem Urlaub in einem Ferienhaus in Schweden steht bei dir das Thema „Einkaufen“ zwangsläufig auf der Agenda, um deinen Kühlschrank füllen zu können. Die Preise werden ständig thematisiert, aber auch die regionalen Besonderheiten und die ungewöhnliche Auswahl von Produkten. Bevor du in dieses Abenteuer startest, habe ich ein paar lohnende Tipps für dich!

Öffnungszeiten sind kundenfreundlich

Einkaufen in Schweden
Foto: Torge Jörrens


Die Öffnungszeiten sind in Schweden sehr kundenfreundlich gestaltet, denn zahlreiche Supermärkte und Geschäfte sind bis spät in den Abend sowie an Wochenenden und Feiertagen geöffnet. Dies ermöglicht dir vor allem eine sehr flexible Tagesplanung, denn du kannst bereits sehr früh den Einkauf erledigen oder später am Abend. Ganz, wie es für dich besser passt.

Dieses hohe Maß an Flexibilität hat allerdings einen kleinen Nachteil. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, sich im Vorfeld über die jeweiligen Öffnungszeiten zu informieren, da es keine wirklich einheitliche Richtlinie gibt. Diese kleine Recherche ist auf jeden Fall zu verschmerzen!

Preise sind ein Dauerthema – Vergleichen lohnt sich


Mit dem EU-Beitritt von Schweden hat sich die Preisgestaltung nachhaltig verändert, dennoch bleiben gerade die Lebensmittelpreise ein Dauerthema im Urlaub. Dabei ist es ganz abhängig davon, wo du deinen Urlaub verbringen wirst. Befindet sich im Umfeld ein ICA Maxi, Willys oder ein größerer Coop oder manchmal ein Lidl lohnt sich der Weg auf jeden Fall. Hier sind die Preise deutlich niedriger als in kleineren Supermärkten, die auf dem Land für die Versorgung verantwortlich sind.

Hinzu kommt, dass die Auswahl deutlich größer ist und du mehrere Produkte beziehungsweise Angebote miteinander vergleichen kannst. Außerdem lohnt sich ein Blick in die Wochenprospekte der Supermärkte, in denen sich das ein oder andere Schnäppchen finden lässt. 

Neben dem Unterschied zwischen Stadt und Land gibt es noch regionale Unterschiede. Je weiter du in den Norden reist, desto höher werden die Preise und um so geringer die Auswahl. Das ist einfach den hohen Transportkosten geschuldet. Auch hier gibt es größere Orte mit Supermärkten, die beim Sparen helfen können.

Frische Produkte und Wurst sind manchmal eine Herausforderung


In Schweden gibt es natürlich auch kulturelle Unterschiede. Die Kosten für Obst und Gemüse sind im Vergleich zu Deutschland oft höher, da viele Produkte importiert werden müssen. Der grüne Daumen bei der Anzucht von Salat, Gurken und Tomaten scheint den Schweden etwas abhanden gekommen zu sein, denn auch der Selbstanbau ist nicht so verbreitet.

Die Wurst ist in Schweden ebenso wie das Brot mit Vorsicht zu genießen. Diese deutschen Kulturgüter haben in Schweden keinen so hohen Stellenwert, denn Metzger und Bäcker findet man hier eher selten. Oftmals hat die Wurst eine andere Konsistenz oder einen anderen Geschmack. Da musst du einfach einmal probieren, ob dies etwas für dich ist.

Das klassische Schwarzbrot oder andere bekannte Sorten sind in Schweden auch nicht sonderlich populär. Vielmehr gibt es verschiedene Angebote, die immer sehr an einen Toast erinnern oder Beigaben enthalten, die ausprobiert werden müssen.

Alkohol und Fleisch lieber mitbringen


Alkohol unterliegt in Schweden einer besonderen Steuer und wird nur in gesonderten Geschäften verkauft, wenn über 3,5 Prozent enthalten sind. Im Systembolaget können Wein, Bier und Schnaps erworben werden, sind aber deutlich teurer.

Hier mein Tipp: Falls du Alkohol im Urlaub trinken möchtest, informiere dich über die aktuellen Einreisebestimmungen und bringe es mit. Ähnlich verhält es sich mit Fleisch, das hier im Norden teurer ist. Wer auf seine Bratwurst oder das Steak zum Grillen nicht verzichten möchte, sollte es gekühlt bis zum Ferienhaus transportieren.

Probiere schwedische Alternativen


Auf den ersten Blick mag es fast so klingen, als wenn das Essen und das Einkaufen zu einer Qual wird. Das ist keinesfalls so! Lass dich auf das Land ein und sammel neue Erfahrungen. Frischer Fisch, fantastische Backwaren und interessante neue Produkte sind auch eine Bereicherung für jeden Urlaub. Mittlerweile gibt es Produkte aus Schweden, auf die ich nicht mehr verzichten kann. Eine frische Zimtschnecke oder überhaupt fast alles, was es in guten Cafés zur Fika gibt, sind ein Hochgenuss. Preiselbeeren zu Gerichten, eingelegte Gurken, schwedische Chips und sonderbare Pizzasorten sorgen für Abwechslung auf dem Essenstisch.

Bezahlen mit Karte oder Swish


Beim Bezahlen gibt es in Schweden eine Besonderheit, denn Bargeld wird allmählich aus dem Alltag verdrängt. Das Bezahlen mit Karte ist so weit verbreitet, dass immer weniger Geld im Umlauf ist. Auf Flohmärkten oder Events wird auch gerne mit Swish bezahlt, einer sicheren App für den Geldverkehr, an die die meisten Banken angeschlossen sind.

Tipp: Nimm dir Zeit beim Einkaufen! Nicht nur, dass du neue Produkte entdecken wirst, auch beim Vergleich von Produkten lässt sich ein wenig Geld sparen!

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